Foto: Messe Dortmund

SABINE LOOS

Hauptgeschäftsführerin, Westfalenhallen Dortmund

Eine disruptive Krise wie sie die Veranstaltungswirtschaft mit der Corona-Pandemie erlebt hat, wirft unweigerlich die Frage nach der Transformation auf. Unbestritten ist, dass wir einen fundamentalen Wandel bei Messeformaten und Veranstaltungen in der Branche beobachten, gleichzeitig aber auch mitgestalten können. So hatten wir in den vergangenen Monaten vielfach die Möglichkeit, an virtuellen und online-basierten Veranstaltungsformaten teilzunehmen. Gerade für die Branche der Live-Kommunikation ist dies natürlich eine besondere Herausforderung, die Themenfelder und Möglichkeiten online darzustellen. Eine Vision der Zukunft lässt sich aktuell sicherlich am besten unter dem Begriff „Hybride Präsenz“ zusammenfassen, welche in den Planungen seitens der Messe Dortmund aktiv vorangetrieben wird. Im Mittelpunkt unserer Konzeptionierung steht hier das physische Messe-Erlebnis, welches künftig um clevere­ und nutzerorientierte Features ergänzt wird. Für eine grundlegende Veränderung reicht jedoch der Blick in die Zukunft allein nicht aus. Hier hat uns die ­Krise einmal mehr gezeigt, dass viele Dinge erst möglich sind, wenn man sie gemeinsam anpackt, in internen Prozessen – gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen – abbildet und schließlich mit kreativen Ansätzen mutig vorantreibt und umsetzt. Heißt gleichzeitig aber auch: Starke Partnerschaften, Vertrauen und enger Austausch sind und bleiben unverzichtbare Bestandteile der Transformation, um Veranstaltungsformate und Messen auch in Zukunft an die Bedürfnisse verschiedenster Branchen mitsamt ihren Ausstellern und Besuchern anzupassen und weiterzuentwickeln.

Bild: Messe Dortmund

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